Ein Beutel geht auf Reisen...

03.05.2018

 

Eigentlich ist dieses kleine Tütchen, das die meisten Hundehalter seit ein paar Jahren mit sich herumtragen, doch eine prima Sache. Die Gehwege sind wieder sauber und auch der Grünstreifen ist wieder begehbar. Wie oft stieg man früher aus seinem geparkten Auto und um zum Fußweg zu gelangen, musste man über den Grünstreifen am Rand der Straße tanzen.

Es sind mittlerweile auch hier und da Hundekottüten in Spendern am Rand der Gehwege zu bekommen - meistens mit dem danach notwendigen Mülleimern verbunden.

Was aber bitte veranlasst Hundehalter dazu, im Wald hinter ihrem Hund ins Gebüsch zu stiefeln und die Hinterlassenschaft im Beutelchen einzusammeln? Kaum das warme Beutelchen in der Hand, machen sie sich nun auf die Suche nach einem Mülleimer und stellen verblüfft fest: „Hier mitten im Wald steht ja gar kein Mülleimer für unser Scheißebeutelchen herum." Was für eine Erkenntnis … Nun gut - sollte sich nun aber die noch warme Hinterlassenschaft bereits im Beutelchen befinden, ist dieser bis nach Hause, zum Auto oder wohin auch immer vom Besitzer mitzunehmen. Versteht sich eigentlich von selbst - denkt man. Mitnichten …. dieses Beutelchen wird dann am Baum aufgehängt, an Zäunen befestigt oder einfach ins Gebüsch geschmissen. Ehrlich, wie blöd muss man sein, um Scheiße im Beutel in den Wald zu werfen??? Glauben diese Hundebesitzer tatsächlich, der Beutel wäre erfunden worden, damit die Scheiße besser kompostierbar gemacht wird? Oder warum wirft man ihn irgendwo hin?

Tragt doch bitte den Beutel solange mit euch bis ihr den passenden „Mülleimer“ gefunden habt oder lasst den Kot im Gebüsch liegen!!!

 

 

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